Aktuelles

Politik ist persönlich — Key Visual, © Nele Goldberg
Dokumentarfilm · ZDF / Das kleine Fernsehspiel · 2026

Politik ist persönlich

Jetzt in der ZDF-Mediathek

Als der ehemalige SPD-Hoffnungsträger Thomas Geisel für das neue BSW antritt, überrascht er nicht nur die Presse, sondern auch seinen Vater, der seit 1965 loyal für die SPD kämpft. Indira Geisel beobachtet ihre eigene Familie: Für den 93-jährigen Großvater Alfred ist der Wechsel ein Akt der Treulosigkeit, für langjährige Weggefährten ein Abgleiten in den Populismus. Für die Tochter beginnt eine intime und zugleich allgemeingültige Beobachtung — was bleibt von einer politischen Familie, wenn die Welt aus den Fugen gerät?

Ich war als Editor an diesem besonderen Projekt beteiligt, gemeinsam mit Sebastian Winkels.

In der ZDF-Mediathek ansehen

Ein fürwahr authentisches, packendes Stück Polit-Fernsehen.

Hans Czerny · prisma

Unmittelbar, ungefiltert und lebhaft.

Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Ein Film, der im Gegensatz zu vielen anderen Politikerporträts Denkräume öffnet.

Heike Hupertz · epd medien

Ein unverklärter Blick auf gesellschaftliche Polarisierung und politische Ohnmacht.

Lea Gronenberg · Filmlöwin
Politik ist persönlich
Ein Film von Indira Geisel
Kamera: Indira Geisel & Samuel Zerbato
Montage: Sebastian Winkels & Simon Brückner
Produktion: Thomas Slatter & Felix Sommer
ZDF / Das kleine Fernsehspiel 2026 · 103 Min.
DOK.fest München 2026 · Nominiert für den VIKTORIA DOK.deutsch
Deutschlandfunk
Essay und Diskurs · Wiederholung Deutschlandfunk So, 26. Juli 2026 · 9:30 Uhr
Radioessay · ca. 30 Min.

Die Rechte ist da, aber sie hat keine Gesellschaftstheorie mitgebracht

Wiederholung in „Essay und Diskurs"

Was denkt die politische Rechte, wenn sie zu Ende denkt? Eine Gesellschaftstheorie von der Strahlkraft der linken hat sie bisher kaum hervorgebracht — vielleicht ist das nicht nur ein Mangel, sondern auch ein Merkmal. Ihr Geist scheint sich gerade da unverstellt zu zeigen, wo man ihn selten sucht: in Literatur und Dichtung. Der Essay geht ihm dorthin nach, von Botho Strauß über Jean Raspail und Michel Houellebecq bis zu Chuck Palahniuk und Uwe Tellkamp, und fragt nach den Bildern gelingenden Lebens, die die Rechte entwirft — und nach ihrer Verführungskraft.

Beim Deutschlandfunk hören
Die Rechte ist da, aber sie hat keine Gesellschaftstheorie mitgebracht
Von Simon Brückner und Barbara Sichtermann
Deutschlandfunk, Essay und Diskurs · Erstsendung 2025
Deutschlandfunk
Politisches Feature Deutschlandfunk 21. April 2026 · 43'39
Deutschlandfunk · Feature · 43'39

Die Zusage

Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende

Besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen sagte die Bundesregierung 2021 die Einreise zu. Vier Jahre später sitzen noch immer mehr als 2000 von ihnen in Pakistan fest und fürchten um ihr Leben. Wie kann das sein?

Mohammad Haqparast sang über Demokratie und wurde dafür von den Taliban verhaftet. In seinem Heimatland Afghanistan ist der Musiker nicht mehr sicher. Mit dem Bundesaufnahmeprogramm versprach die damalige Bundesregierung ihm und vielen anderen Schutzsuchenden ein humanitäres Visum. Die Geflüchteten durchliefen langwierige Verfahren mit aufwendigen Sicherheitsprüfungen. Doch viele sitzen noch immer in Pakistan fest. Wie kann es sein, dass eine Zusage scheinbar nichts mehr wert ist?

Beim Deutschlandfunk hören
Die Zusage
Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende
Von Simon Brückner und Michael Mai
Regie: Roman Ruthardt
Ton: Hermann Leppich
Dramaturgie: Nele Dehnenkamp
Deutschlandfunk 2026 · Länge: 43'39
Filmplakat ‚Eine deutsche Partei‘
Kinodokumentarfilm · Berlinale 2022

Eine deutsche Partei

Drei Jahre lang Beobachtung im Inneren der AfD — bei Veranstaltungen, Sitzungen, internen Treffen. Aus 500 Stunden Material entsteht ein Film, der präzise beobachtet, aber nicht kommentiert; der seinem Publikum die Einordnung selbst überlässt.

Film streamen

Ein spätes Juwel des direct cinema.

Daniel Kothenschulte · FR

Gespenstisch oder auch auf skurrile Weise unterhaltsam.

Ines Schwerdtner · JACOBIN

Dem Film gelingt ein Ritt auf der Rasierklinge.

Gareth Joswig · taz

Eine deutsche Partei dokumentiert die Selbstdemontage der AfD.

Maria Fiedler · Tagesspiegel

Ein ganz hervorragendes, forderndes Werk.

Janick Nolting · Digital Fernsehen

Komisch und ungemein erschütternd zugleich.

Daniel Schieferdecker · Esquire

Magnificent political documentary.

The Seventh Art

Einen derart aufwühlenden Blick auf die Träger und Wähler einer Partei wie dieser gab es wohl niemals zuvor.

Peter Osteried · Programmkino.de

Es gibt keine Alternative für diesen Dokumentarfilm.

Andreas Scheiner · NZZ
Simon Brückner
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